Okt 062011
 

Fast wären wir in München geblieben. Auf dem Weg zum Flughafen wurde unmittelbar vor uns die S- Bahn Stammstrecke gesperrt. Just in Time waren wir dann doch noch am Check in und konnten unser Gepäck sogar bis Buenos Aires durchchecken. Nach 28 Stunden Flug über Frankfurt, Santo Domingo und Panama war wir da, nur eine unsre Tasche lag noch in Frankfurt.

Am Samstag waren wir bei Alberto gleich zum Asado eingeladen. Mit 15 Harley Fahrern, ihren Frauen und kleinen Kindern konnten wir bei schönstem Wetter zusehen wie Rinder-Rippchen stundenlang sanft gegart wurden. Zum Abschied gabs noch eine Harley Sportster oben drauf mit der wir dann am Sonntag auch gleich Downtown Buenos Aires erkundet haben.


Bissl über die Sonntagsmärkte gebummelt, Choripan gegessen, Evita besucht und keine gemütliche Kneipe gefunden.
Abends waren wir dann wie immer viel zu müde um noch aus zu gehen und unsere Unterkunft liegt auch etwas ausserhalb in einer sehr ruhigen Wohngegend ohne jedes Nachtleben.
Mit Albertos Hilfe konnten wir die Zollformalitäten für unsere Motorräder recht zügig hinter uns bringen und bereits Dienstag Mittag stürzten wir uns erstmals auf unseren eigenen Moppeds in das Verkehrsgewühl.
Gleich in der Hafenausfahrt ging Suses DR aus so dass sie umkippte. Damit wär das auch schonmal erledigt und langsam glaubt sie mir, dass bei Enduros davon nix kaputt geht.

By the way:
– In Panama am Flughafen gibt es keine Raucherzonen.
– Dulce de Leche is mein neuer Frühstücksaufstrich. Irgendwie schaffen die es hier Zucker mit Milch einzukochen, bis streichfähiges Caramel entsteht.
– Der Verkehr in Buenos Aires ist auch ned schlimmer als in Italien. Spurwechsel sind interessant, aber solang es hupt hat dich der andere gesehn.
– Harley fahren is cool! (klingt zumindest cool)
-Bratwurst Semmeln heissen hier ChoriPan
-Mate schmeckt wie seeehr starker Grüner Tee
– Die soooo wahnsinnig breite Avenida de 9 Julio hätt ich fast übersehn.
– Supermarkt Kassiererinnen sind hier bei Wal Mart noch langsamer als in Deutschland Bei Edeka (hier packen die beim kassieren sofort immer 2-3 Sachen in eine Tüte)
-Bankomaten spucken max 200,- € / 1000,- Pesos aus
– hab bisher nix vergessen, sogar ne Regenjacke zu viel dabei

 

Abgesehen davon warten wir jetzt seit einer Woche auf unser Gepäck. Weder von Lufthansa noch von Condor kam bislang auch nur eine Antwort auf unsere Anfragen und Copa kann von hier aus nichts tun.
Der Service den Lufthansa und Condor hier abliefern ist mehr als beschämend.

Heute Früh sollt die Tasche hier abgeliefert werden, aber 15:00 Uhr ist auch in Argentinien nimmer Vormittag!
Bleiben wir halt noch nen Nacht und treffen heut Abend noch Simon und Panny die bereits seit über einem Jahr Mit Ihren Moppeds unterwegs sind. http://www.krad-vagabunden.de

Ab Morgen ist dann hier für die nächsten Tage Pisswetter angekündigt. Lieben Dank nochmal an den nicht vorhandenen Condor Gepäckverlust Service.

Ein richtiges Danke nochmal an all unsre Helfer in Deutschland die sich nach unserem Gepäck erkundigt haben.

  Eine Antwort zu “Die ersten Tage in Buenos Aires”

  1. Das sind echt klasse Eindrücke von Buenois Aires. Dort wäre ich jetzt auch gerne. Alleine schon wegen den leckeren Rippchen. Ich hoffe sie haben so geschmeckt wie sie aussehen. Ich freue mich schon auf weitere Berichte von der Resie. Viel Spaß noch dabei.

 Antworten

(muss ausgefüllt werden)

(Pflichtfeld)