Argentinien

 

Pfandflaschen aufheben. Auch mit Kassenzettel Rücknahme nur manchmal möglich und ab und zu gibt’s ohne leere Flaschen keine vollen.

Bier:
Quilmes hat zu viele E-Zusätze
Warsteiner wird in Argentinien gebraut und lässt sich im Gegensatz zur deutschen Version fast trinken
Isenbeck ist vmtl. das einzige Bier ohne unnötige Zusatzstoffe

Einbahnstrassen gibt es sehr viele. Fahrtrichtung ist klein auf den Strassen-Namens-Schildern vermerkt.

Ampeln stehen hinter den Kreuzungen. Anhalten sollte man trotzdem davor.

Vorfahrtregeln existieren nicht. Einheimische kennen die inoffiziellen jeweiligen „Vorfahrtstrassen“

Um zu Campen gibt es viele Camping Municipals, die zT kostenlos und sonst meist günstig sind.

Wild Zelten geht selten, da alles eingezäunt ist. Feuerstellen oder Grillstellen sind bei jedem Stellplatz dabei, manchmal auch Strom, Wasser und Tische.

Steckdosen werden gerade auf drei flache Stifte umgestellt. Die „alten“ sind für europäische Steckern noch passend.

Leitungswasser ist angeblich fast immer Trinkwasser. ZT gechlort

Sonne an: heiß. Sonne aus/Wolke: kalt. Sonne + Wind = Sonnenbrand. Also Sonnencreme und Kappe + Mütze ned vergessen.

Versicherung:
Eine Haftpflichtversicherung für Argentinien ist vorgeschrieben und wir wurden einmal im Land und dreimal an Grenzübergängen kontrolliert.
Wir haben unsere Versicherung bei ATM abgeschlossen und in Buenos AIres 100Ps pro Monat dafür gezahlt. In Salta haben wir die Versicherung um 2 Monate verlängert und 50 Ps pro Monat gezahlt! Die Versicherung gilt, wenn man eine grüne Versicherungskarte dazu bekommt, was einige Tage dauern kann in Uruguay, Brasilien, Argentinien, Chile, Bolivien und Peru

 

Salta
rund um Salta ist jedes Tal sehenswert.
Hostal Andino hat Platz für Motorräder (schmaler Eingang) und ist recht günstig. (S24 47,555 W 65 24,451) (in der Urquiza zwischen Cordoba und Lerma)
Hostal Las Marias hat angeblich ebenfalls Platz für Motorräder, etwas teurer (Lerma 255)

Hostal El Argentino und El Centro haben keine Möglichkeit Motorräder unterzubringen

Tucuman

schöne abwechslungsreiche Pässe auf der Strecke Punta de Balasto, Capillitas Andalgala (den Teil haben wir selbst nicht befahren, geht bis auf 4000m) Andalgala – Agua de las Palomas – Alumbrera – Alpachiri – Tafi del Valle – Amaicha del Valle.

San Juan / La Rioja

Valle de la Luna(Ischigualasto) / Talampaya
nur geführte Touren in Geländefahrzeugen möglich.

Misiones

  • Puerto Iguazú / Foz do Iguaçu:
    • sehr netter kleiner Camping mit kleinen Parzellen am Hang direkt am Rio mit WLAN: [S25 33.552 W54 34.577]
    • die argentinische Seite der Wasserfälle ist unserer Meinung nach viel schöner da man die Wasserfälle direkter erleben kann und viel Natur und Schmetterlinge dazu. Wer nicht laufen mag oder nur wenig Zeit hat kann in 2 Stunden die komplette Brailianische Seita abhaken. Hin… Foto… zurück. Auf der brasilianischen Seite gibt’s gleich gegenüber der Einfahrt zum P.N. den „Parque de los Aves“, einen sehr schönen Vogelpark, in dem man einheimische Vogelarten und Schmetterlinge in großen Volieren bewundern kann, durch die man laufen darf.
  • Jesuiten Missionen: San Ignacio Mini bietet neuerdings nach Dämmerung eine Multimedia Licht Show die sehenswert sein soll.

Corrientes/Entre Ríos/Santa Fé:

bissl Sumpf, viel heiß und alles gradaus. Gibt ein paar Nationalparks aber uns wars zu warm.

 

Córdoba:

  • das Mar Chiquita (Mar de Asenuza) lohnt sich nicht so richtig, vor allem das Küstenstädtchen Miramar ist nicht so richtig hübsch
  • Camino de los Tuneles: am besten bei Tanti (westl. von Córdoba Capital) anfangen und an den „Gigantes“ vorbei, danach durch Taninga geradeaus weiter. Hier fängt nach Las Palmas der eigentliche Camino d.l. Tuneles an. Wunderschöner Weg an der Abbruchkante der Sierra entlang, beeindruckende Ausblicke. Leider ist die anschließende Piste (zumindest die, die dann nach Süden abbiegt) ne Mischung aus Wellblech und teilweise sandigen Stücken. Nur bedingt schön zu fahren und gute 70km lang. Der Ausflug lohnt sich trotzdem!
  • Ein Besuch in La Cumbrecita nordwestlich von Villa Belgrano ist eigentlich überflüssig, ist nur kitschig. Allerdings lässt sich auf der Wiese auf der Kuppe vor dem Dorf recht nett wild zelten, gibt gleich ein paar hübsche Stellen.
  • Villa General Belgrano ist recht touristisch, das lokale Bier, das im Viejo Munich gebraut wird schmeckt angeblich scheußlich. Dafür ist es reichlich teuer…
  • Das winzige Sträßchen, das ca 40km südlich von Belgrano quer durchs Gebirge direkt nach Merlo geht  ist wunderschön und war selbst für Suse gut befahrbar trotz einiger kurzer etwas kniffligeren Stellen. Für manche Autos könnte es aber schwierig sein, da recht prominente Steigungen dabei sind.

 

San Luis:

  • Der P.N. de las Quijadas ist keinen Besuch wert (bzw. dass man extra dafür nen Umweg in Kauf nimmt). Da gibt es viel schönere und kostenlos zugängliche Schluchten, die nicht so weit weg sind.
  • Vorsicht: direkte Verbindung zw. Va. Gral. Roca und San Antonio hat mehrere Kilometer z.T. tief verspurten Sand! Auf über 50km ist uns niemand begegnet, hier muss man nicht mit Hilfe rechnen.

Mendoza:

  • Nette Therme (Freibad) in Cacheuta westl. von Mendoza Capital, Eintritt 30 Pesos (Sa, So, Feiertage 35), Parken kostet nochmal extra (vmtl. ca. 20-30 Pesos). Wir sind nen knappen Kilometer weiter auf nen Camping und sind zu Fuß gegangen.
  • Cañón del Atuel: vielfarbige Felsen, wunderschöner Fluss. Entlang dem nördlichen, geteerten Teil der Straße recht touristisch mit vielen Rafting – und Kayak Angeboten, viele Campings/Cabañas. Nach etwa 20km beginnt eine gut befahrbare Schotterstraße, hier ist es wesentlich einsamer. 4 oder 5 Wasserkraftwerke unterwegs sind leider n bissle unschön.

 

Neuquén:

  • Lago Aluminé ist sehr schön. Von Norden kommend empfiehlt es sich, in Las Lajas nach Westen auf die RN242 und kurz vor der chilenischen Grenze nach links Richtung Aluminé abzubiegen. Ist zwar ein kleines Sträßchen, aber in sehr gutem Zustand (Stand Nov. 2011), es führt an Basalt- Felsformationen und Araukarien vorbei durch ein schönes Tal.
  • Der Lago Quillén ist sehr schön im P.N. Lanin gelegen. Es empfiehlt sich ein Besuch außerhalb der Hauptsaison (Mitte Dezember bis Ende Februar), da der Park dann keinen Eintritt kostet und auch der Camping umsonst ist (dafür gibt’s dann keine Toiletten oder Duschen…)
  • wer in San Martin eine Unterkunft sucht: Refugio Melingo, ca. 180 Pesos fürs Doppelzimmer inkl. (echtem) Frühstück, europäischer Standard und Support für Fahrradfahrer.
    ca. S40 08.908 W71 20.590

 

Patagonien

Die Ruta 40 nach Süden wird bald durchgehend geteert sein, dann gibts ausser Spritknappheit und Wind nichts mehr zu befürchten. IMMER Tanken, auch wenns nur 5 l sind spätestens bei halbvollem Tank. Öfters haben die nächsten beiden Tankstellen nix!

Bariloche lohnt den Besuch nicht. neben der Saison ausgestorben, während der Saison völlig überlaufen.

In El Bolson auf dem Markt Di/Do/Sa/So auf Taschendiebe aufpassen!

NP Los Alerces nur ausserhalb der Hauptsaison ca Mitte Dezember -Ende März besuchen, bzw durchfahren. Eintritt ist zu teuer.

Piedra Parada: Schlucht, nicht nur für Kletterfreunde. Am „stehenden Stein“, netter Campingplatz am Fluss. Zwischen Piedra Parada und Paso de los Indios (RN25) toller Canyon.

Cholila: großes Asadofest Anfang Februar.

Futaleufu: gute Campingmöglichkeit an Fluss kurz vor der Grenze

Von Los Antiguos am Lago Buenos Aires geht immer dem Grenzverlauf folgend eine Schotterstraße nach Süden zum Paso Roballos durch ein wunderschönes nahezu unbesiedeltes Tal OHNE ZÄUNE. Straße nur bei trockenem Wetter befahrbar!

In El Chalten haben wir auf dem Weg zum Lago del Desierto kurz nach dem Camping Bonanza einen windgeschützen Übernachtungsplatz am Fluss mit reichlich Feuerholz und Blick auf den Fitz Roy gefunden. Im Nationalpark selbst ist wildes Zelten verboten und wird von den Rangern überwacht.

El Calafate: sehr touristisch, viele Kneipen und Hostals. gratis Campingplatz am Lago Roca. Übernachten im Nationalpark am Perito Moreno verboten!

 

Ruta 3:

zwischen Rio Gallegos und Trelew längst nicht so windig und Öde wie befürchtet, auch der Verkehr hat sich sehr in Grenzen gehalten.

In allen Städten recht zuverlässig Sprit.

In Puerto San Julian günstigen Camping Municipal, windgeschützt am Meer, tagsüber mit sehr schnellem Internet. Möglichkeit zu Bootsausflügen zu Pinguininseln und Loberia (Robbenkolonie) am Strand etwas nördlich.

Caleta Olivia:
Südlich der Stadt Robbenkolonie.

Cabo Dos Bahias:
preiswerte, nicht besonders überlaufene Pinguinkolonie, Robben nur aus der Ferne, Guanakos und Gürteltiere.

Comodoro Rivadavia:
Motobar. S45 48.350 W67 28.528 Hier bekommen Motorradreisende bei Pannen tolle Unterstützung und auch sonst ist die Bar, falls man mit einheimischen Motorradfahrern in Kontakt kommen möchte, einen Besuch wert.

Motosur S45 52.156 W67 29.176 gut sortierter Ersatzteilladen:

 

Tankstellen in Südpatagonien
an der Ruta 40:
– Chile Chico und Los Antiguos
– Bajo Caracoles ( meist auf 5 – 10 Liter limitiert, angeblich außer für Übernachtungsgäste)
– Gobernador Gregores
-Tres Lagos (hat derzeit seit 6 Monaten keinen Sprit mehr, sehr unzuverlässig!)
– El Chalten (eine Tankstelle, teilweise mehrere Tage trocken, relativ zuverlässig)
– El Calafate (2 Tankstellen, wenn YPF leer lange Warteschlange an Petrobras)
– Tapi Aike

(R 12) Paso del Sapo

(R25) Paso de los Indios, (Los Altares, Las Plumas, Las Chapas unzuverlässig)

 

Die BMW Werkstatt in Mendoza soll viel besser sein als die in Tucuman

Links:
Motorradtreffen in Argentinien

Wettervorhersage für Argentinien

 

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