Mai 262014
 

Es nimmt zwar etwas Überhand, aber auch wir haben, wie so viele andere Reisenden auch, bereits während wir unterwegs waren mit den Gedanken gespielt ein Buch zu schreiben.
Eher zufällig hat sich dann ein Verlag gefunden, der Interesse an unserer Geschichte hat.
Jetzt geht es gerade darum, ob ein Reisebericht / Reisebuch / Reiseerzählung im Präsens oder im Präteritum geschrieben werden sollte:

Hier einmal die zwei Möglichkeiten im Vergleich:

A)
Wir fühlen uns frei! Unser geordnetes Leben liegt in weiter Ferne, auf uns warten ein Jahr Abenteuer. Alle Zwänge und Verpflichtungen liegen hinter uns als wir uns bei ekligem Nieselregen durch Buenos Aires kämpfen. Wir sind froh diese riesige Stadt endlich verlassen zu können. Eine turbulente Woche liegt hinter uns, ein ganzes spannendes Jahr vor uns. Auf zwei Motorrädern wollen wir Südamerika, einen uns gänzlich unbekannten Kontinent erkunden.

B)
Wir fühlten uns frei! Unser geordnetes Leben lag in weiter Ferne und auf uns wartete ein Jahr voller Abenteuer. Hinter uns lag eine turbulente Woche, ein spannendes Jahr hingegen vor uns. Auf zwei Motorrädern wollten wir Südamerika erkunden, einen uns gänzlich unbekannten Kontinent.

A)
Da es bald dunkel wird suchen wir abseits des Weges, mitten in einem Kiefernwald ein geschütztes Plätzchen für die Nacht. Die Serpentinen verschieben wir auf Morgen.
In der Nacht geht dann das nächste Unwetter auf uns herab und leider hört der Regen auch in der Früh nicht auf. Suse streikt! Die steilen und engen Schotter Serpentinen sind bei Nässe zu viel und da wir nicht wissen ob wir nicht alles wieder hoch müssen, kehren wir lieber gleich um. In den nächsten 2 Stunden schaffen wir fast 40km. Der Untergrund ist rutschig und schmierig und wir trauen uns oft nur im Schritttempo vorwärts. Nachmittags erreichen wir schließlich Bom Jardim da Sierra. Nach 3 Tagen haben wir jetzt schon fast die Hälfte der Strecke geschafft!

B)
Da es bald dunkel wurde, suchten wir abseits des Weges, mitten in einem Kiefernwald, ein geschütztes Plätzchen für die Nacht. Die Serpentinen verschoben wir auf den nächsten Tag. In der Nacht ging dann das nächste Unwetter auf uns herab und leider hörte der Regen auch in der Früh‘ nicht auf. Suse streikte! Die steilen und engen Schotter-Serpentinen bergab, waren bei Nässe zu viel. Und da wir nicht wussten, ob wir am Ende nicht alles wieder hoch mussten, kehrten wir lieber gleich um. In den darauffolgenden zwei Stunden schafften wir fast 40 km. Der Untergrund war rutschig und schmierig und wir trauten uns oft nur im Schritttempo vorwärts.

A)

Hier sollte uns niemanden stören, denken wir noch während wir einschlafen. Zum Kaffee kochen am nächsten Morgen überrascht uns dann nicht nur die Sonne. Wir sind noch nicht ganz wach, als ein Traktor aufs Feld tuckert. Der Fahrer scheint ebenfalls ein Morgenmuffel zu sein, jedenfalls ist er alles andere als erfreut, uns samt Zelt und Moppeds auf seinem Acker vorzufinden. Er verdeutlicht uns, dass wir umgehend verschwinden sollen und ist immerhin so nett am anderen Ende des Feldes mit dem Gift-spritzen zu beginnen.

B)

Hier sollte uns niemanden stören, dachten wir noch während wir einschliefen. Zum Kaffeekochen am nächsten Morgen überraschte uns dann nicht nur die Sonne. Wir waren noch nicht ganz wach, als ein Traktor aufs Feld tuckerte. Der Fahrer schien ebenfalls ein Morgenmuffel zu sein, jedenfalls war er alles andere als erfreut, uns samt Zelt und Mopeds auf seinem Acker vorzufinden. Er gab uns zu verstehen, dass wir umgehend verschwinden sollten und war immerhin so nett, am anderen Ende des Feldes mit dem Giftspritzen zu beginnen.

 

Welche Variante ist für ein Buch besser geeignet?

Feb 122014
 

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Nov 222013
 
Auf Umwegen zum MRT - Das Erzgebirge

Vier Tage für 300km ist selbst uns zu wenig, aber mit dem direkten Weg hatten wir es ja auch noch nie. Bei unserer Mittagspause an der ehemaligen Grenzstation direkt am Elbufer kurz vor Bad Schandau beginnt es leicht zu nieseln. Die Spuren des letzten großen Hochwassers sind hier längst beseitigt. […]

Okt 172013
 
Auf Umwegen zum MRT - Tschechien

Froh dem Rummel entronnen zu sein fahren wir am nächsten Morgen ostwärts. Unser GPS spielt uns noch den ein oder anderen Streich aber irgendwie schaffen wir es trotzdem dem Großstadtgewirr der tschechischen Tourismus Metropole zu entkommen, allerdings nur um uns sofort zum nächsten Besucher-Magneten zu begeben. Unser nächstes Ziel ist […]

Sep 202013
 
Auf Umwegen zum MRT - Vom Bodensee nach Prag

Ein Jahr ist jetzt seit unserer großen Reise durch Südamerika vergangen und es ist mal wieder Zeit für einen Urlaub. Eigentlich wollten wir mit unserem Busle durch Südfrankreich, vom Motorradfahren hatten wir immer noch genug, aber der Transit hatte weder TÜV noch Krümmer und so blieb uns ja fast keine […]

Jun 262013
 
Welche Schuhe zum Motorradreisen?

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Mrz 272013
 

Fast zwei Wochen können wir uns von unserer Tropen Idylle nicht losreißen.  Alle paar Tage müssen wir ins nächste Dorf, um unsere Essensvorräte aufzufrischen und Trinkwasser zu kaufen. Ansonsten faulenzen wir den lieben langen Tag im Schatten der Kokospalmen.  Abends und morgens müssen wir uns gegen die auch hier vorhandenen […]