{"id":3181,"date":"2013-09-20T14:29:47","date_gmt":"2013-09-20T12:29:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.durch-die-welt.de\/?p=3181"},"modified":"2021-07-19T12:11:47","modified_gmt":"2021-07-19T10:11:47","slug":"auf-umwegen-zum-mrt-vom-bodensee-nach-prag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/auf-umwegen-zum-mrt-vom-bodensee-nach-prag\/","title":{"rendered":"Auf Umwegen zum MRT &#8211; Vom Bodensee nach Prag"},"content":{"rendered":"<p>Ein Jahr ist jetzt seit unserer gro\u00dfen Reise durch S\u00fcdamerika vergangen und es ist mal wieder Zeit f\u00fcr einen Urlaub.<br \/>\nEigentlich wollten wir mit unserem Busle durch S\u00fcdfrankreich, vom Motorradfahren hatten wir immer noch genug, aber der Transit hatte weder T\u00dcV noch Kr\u00fcmmer und so blieb uns ja fast keine andere Wahl, als wieder mit den Motorr\u00e4dern los zu ziehen. Erschwerend kam hinzu, dass wir uns auf dem<a title=\"MRT Gieboldehausen\" href=\"http:\/\/www.motorrad-reise-treffen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> MRT<\/a> ( Motorrad-Reise-Treffen) in Gieboldehausen mit einigen unserer Reisebekanntschaften aus S\u00fcdamerika verabredet hatten und die Bl\u00f6\u00dfe, mit dem Auto auf einem Motorradtreffen aufzutauchen, wollten wir uns nun wirklich nicht geben. Unsere erste Station sollte das Globetrottertreffen Schwarzach in Vorarlberg am Bodensee werden. \u00dcber Facebook hatten wir mitbekommen, dass den Schwarzachern kurzfristig ein Referent abgesprungen war und da wir ja noch vom <a title=\"Tesch Treffen\" href=\"http:\/\/www.berndtesch.de\/Deutsch\/Treffen\/55TTT2013.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TTT<\/a>, dem Tesch-Travel-Treffen eine Diashow unserer S\u00fcdamerika Reise in der Schublade liegen hatten, sagten wir spontan zu. Als wir unsere Motorr\u00e4der endlich fertig aufgepackt haben ist es bereits Freitag Nachmittag. Auch wenn wir es eilig haben, wollen wir auf keinen Fall auf die Autobahn und so suchen wir unseren Weg \u00fcber die schw\u00e4bische Alb. Die Durchfahrt durch den Sch\u00f6nbuch nach T\u00fcbingen ist gesperrt und \u00fcber Reutlingen fahren wir nie wieder, da die Ampelschaltungen dort vermutlich von Praktikanten programmiert wurden also bleibt uns nur der Weg \u00fcber Metzingen nach Bad Urach.\u00a0 Ab hier lassen wir uns auf dem &#8222;k\u00fcrzesten Weg&#8220; \u00fcber die Alb bis Lindau leiten. Da die \u00d6sterreicher die Korridorvignette durch den Pf\u00e4ndertunnel abgeschafft haben, kommt Bregenz in den Genuss meines viel zu lauten Schalld\u00e4mpfers, wof\u00fcr ich mich an dieser Stelle entschuldigen m\u00f6chte.<br \/>\nGenau rechtzeitig zum ersten Vortrag erreichen wir die Campingwiese, allerdings sind in unserer &#8222;M\u00fcnchner Wagenburg&#8220; auch gerade die W\u00fcrschtl fertig gegrillt und da wir pl\u00f6tzlich auch noch ein kaltes, frisch importiertes Lasko Pivo in der Hand halten und eh schon halb verhungert sind schaffen wir es leider nicht mehr zum ersten Vortrag.\u00a0 Als kurze Zeit sp\u00e4ter auch noch die monsterm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Brandschale in Betrieb genommen wird, versinken wir in einer der Couch-Garnituren, die sich praktischerweise hierher auf die Gr\u00fcne Wiese verirrt haben und\u00a0 lassen uns bei der wohligen W\u00e4rme des Feuers auch von der Band, die neben uns munter aufspielt, nicht weiter st\u00f6ren. Trotz des langen Abends ist die Vortrags-Scheune bereits am fr\u00fchen Samstag Vormittag gut gef\u00fcllt und so k\u00f6nnen wir den zahlreichen Zuschauern mit unserem kleinen Vortrag hoffentlich Lust auf S\u00fcdamerika machen. [singlepic id=2242 w=320 h=240 float=left]<br \/>\nTrotz neuer Motorradjacken werden wir am Sonntag auf der n\u00e4chsten Etappe v\u00f6llig durchn\u00e4sst. Der einkn\u00f6pfbaren Membran stand ich zwar bereits beim Kauf skeptisch gegen\u00fcber, aber den gr\u00f6\u00dften Nachteil bemerke ich nat\u00fcrlich erst im Praxistest. Die wasserdichte &#8222;Innenjacke&#8220; ist ein ganzes St\u00fcck k\u00fcrzer als die eigentliche Jacke und so schafft es die N\u00e4sse, \u00fcber meinen Pullover bis fast zur Brust hoch zu wandern! Weiter durch Niederbayern bleibt es dann immerhin trocken. Da aber die Vorhersage f\u00fcr den Bayrischen und B\u00f6hmerwald nicht sehr einladend sind, bleiben wir eine zweite Nacht in Passau. Durch den Bayrischen Wald erwischt uns dann zwar nochmal ein ordentlicher Schauer, aber mit zus\u00e4tzlicher Regenjacke bleibe ich diesmal halbwegs trocken und kaum haben wir die Grenze in die Tschechische Republik hinter uns gelassen, klart das Wetter ein wenig auf und wir biegen sofort auf die kleinen und kleinsten Str\u00e4\u00dfchen ab, die oft kaum gr\u00f6\u00dfer als Fahrradwege um das Westufer des Lipno Stausees herumf\u00fchren. Trotz GPS Karte m\u00fcssen wir alle paar Kreuzungen stehenbleiben und nach dem Weg schauen. Das Navi will einfach nicht da lang wo wir lang wollen. Als wir dann fast um den See rum sind stehen wir auch prompt vor einem gesperrt Schild. Die Tschechischen Untertitel deuten wir aber so, dass die Durchfahrt nur nachts gesperrt ist und so m\u00fcssen wir doch nicht umkehren. Da wir noch bei Tageslicht etwas vom Weltkulturerbe Krummau sehen wollen, beeilen wir uns ohne weitere Umwege dorthin zu kommen.\u00a0 Da die Unterkunft die wir uns bereits im Vorfeld herausgesucht haben allerdings auf mindestens zwei \u00dcbernachtungen besteht und wir uns mit den beiden Campingpl\u00e4tzen nicht anfreunden k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir nach einer Alternative suchen. Wir haben aber Gl\u00fcck. nur wenige Sekunden nachdem wir bei der erstbesten Pension geklingelt haben h\u00e4lt neben uns ein Auto und die Wirtin, die hier garnicht selbst wohnt kommt zuf\u00e4llig gerade vorbei und spricht sogar ein paar Brocken deutsch. [singlepic id=2248 w=320 h=240 float=right]Das Schild mit der Telefonnummer am Haus haben wir zwar gesehen, angerufen h\u00e4tten wir aber nicht. So kommen wir ohne lange Suche zu einem schnuckligen kleinen Zimmer und was noch viel wichtiger ist, unsere Moppeds bekommen einen Platz in der Garage. Ob es am Wetter oder an der Jahreszeit oder der Uhrzeit liegt wissen wir nicht, jedenfalls sind au\u00dfer uns kaum andere Touristen in dem historischen Stadtzentrum unterwegs und so verkn\u00fcpfen wir den Rundgang mit der Suche nach einem authentischen Abendessen. Original B\u00f6hmische K\u00fcche steht hier zwar an jedem der zahlreichen Restaurants aber trotzdem brauchen wir eine ganze Weile bis wir etwas Einladendes gefunden haben. Zuletzt treibt uns der Hunger zum &#8222;Svejk&#8220; und wenn uns auch das Essen nicht ganz \u00fcberzeugen kann so tr\u00f6sten uns die moderaten Bierpreise und auch die Atmosph\u00e4re erfreut zumindest Suse. In Tschechien ist das Rauchen in Restaurants ganz offensichtlich noch nicht verboten und so wird das dann auch ausgiebig genutzt.<\/p>\n<p>Nach fast einem Jahr ist es ungewohnt wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Klar haben wir zwischendurch ein paar kleinere Ausfl\u00fcge unternommen aber bereits beim packen waren wir verunsichert. Eigentlich sollte man meinen, dass wir die Erfahrung und die Routine haben sollten, aber irgendwie ist alles weg. Alles anders. Das Motorrad ist ungewohnt, klar, die Landschaft ist auch anders,aber viel ungewohnter ist der Zeitrahmen der uns einengt. Wir m\u00fcssen Termine einhalten und auch wenn f\u00fcr andere 3 Wochen schon ein langer Urlaub sind kommt bei mir kein Reisefeeling auf. Ich bin gefangen. Auf dem Motorrad hei\u00dft f\u00fcr mich Reisen, nicht Urlaub machen aber drei Wochen reichen mir f\u00fcr eine Reise nicht mehr. F\u00fcr Suse kommt erschwerend dazu, dass sie die Sprache hier in der Tschechei nicht versteht, was f\u00fcr mich ja ganz normal ist. In den Alltag haben wir nach dem Jahr Auszeit gut wieder hinein gefunden, aber offensichtlich m\u00fcssen wir erst wieder lernen wie man Urlaub macht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hat sich das Wetter immerhin endg\u00fcltig beruhigt und wir werden schon zum Fr\u00fchst\u00fcck von einem strahlend blauen Himmel begr\u00fc\u00dft und so muss Suse zur Abwechslung mal nicht im Regen ihre Morgen Zigarette zu sich nehmen. Kalt ist es trotzdem noch und so machen wir uns gut eingepackt \u00fcber die kleinsten Stra\u00dfen die wir finden k\u00f6nnen auf nach Prag. Budejovice umfahren wir gro\u00dfr\u00e4umig westlich und genie\u00dfen statt der Stadt lieber nochmal die kurvigen kleinen Str\u00e4\u00dfchen des B\u00f6hmerwalds bevor wir dann der 105 bis fast nach Prag folgen. Sanft windet sich die Stra\u00dfe, beinahe wie eine einzige lange Apfelbaum-Allee durch h\u00fcgelige Felder. Die vielen kleinen D\u00f6rfer unterbrechen zwar die Fahrt, bieten dem Auge daf\u00fcr eine abwechslungsreiche Kulisse aus alten Bauernh\u00e4usern und dem verfallenen Sowjet Charme ehemaliger Kolchosen, die wie Industrieruinen immer wieder zwischen den Feldern auftauchen. Es ist Sp\u00e4tsommer und mehr als einmal verfehlt uns ein reif abst\u00fcrzender Apfel. Inmitten dieser Idylle tauchen am Horizont pl\u00f6tzlich die K\u00fchlt\u00fcrme des Atomkraftwerks in Temelin auf, die wie ein riesiges abgest\u00fcrztes Ufo beunruhigend vor uns in der Landschaft liegen. [singlepic id=2279 w=320 h=240 float=left]<br \/>\nBei unserem Mittagstopp in einem kleinen Biergarten bekommen wir als Touris zwar eine extra &#8222;deutsche&#8220; Speisekarte, aber leider ohne die g\u00fcnstigen Gerichte auf der Tageskarte und ohne \u00dcbersetzung, auf gut Gl\u00fcck irgendetwas bestellen wollen wir dann auch nicht. Die Adresse unseres angepeilten Hostels finden wir zwar sofort, allerdings beharrt die freundliche Dame an der T\u00fcr hartn\u00e4ckig darauf, dass hier ein Institut der Uni-Klinik sei, und kein Hostel. Das Haus stimmt zwar mit dem Bild auf der Webseite \u00fcberein, aber offensichtlich war die Webseite nicht mehr aktuell. Und daf\u00fcr hab ich die Woche zuvor stundenlang im Internet recherchiert. Ich bin ratlos. Wo jetzt eine g\u00fcnstige Unterkunft mit Motorradparkplatz finden? Meine recherchierten Alternativen hat es mir irgendwie nicht auf das GPS \u00fcbertragen und so bleibt uns nichts anderes \u00fcbrig, als die in den Garmin Points of Interest gespeicherten Hotels eins nach dem anderen anzufahren. Bei den ersten k\u00f6nnen wir sofort und ohne zu fragen weiterfahren. Die vielen Sterne \u00fcber den Empfangsportalen verraten uns auf den ersten Blick, dass wir hier zu viel bezahlen m\u00fcssten. Jeder dritte der Wegpunkte ist abgesehen davon nicht mehr vorhanden oder verkehrt und zu allem \u00dcberfluss f\u00e4ngt das Navi sch\u00e4ndlich an zu versagen. Abbiegungen zeigt es entweder zu sp\u00e4t an oder gibt Anweisung in die verkehrte Richtung in Einbahnstra\u00dfen einzubiegen. Die 2013er Mapsource-Karte ist zumindest f\u00fcr Tschechien nicht empfehlenswert. Nach \u00fcber zwei Stunden geben wir entnervt auf und beschlie\u00dfen, etwas weiter au\u00dferhalb auf einen der Campingpl\u00e4tze auf der Moldauinsel zu fahren aber auch hier hat das Navi eine \u00dcberraschung f\u00fcr uns bereit als es uns kurz vor dem Ziel auffordert entgegen der Fahrtrichtung auf die Stadtautobahn aufzufahren. So bleibt uns nichts anderes \u00fcbrig als bis zur n\u00e4chsten, fast zehn Kilometer entfernten Ausfahrt zu fahren und dort umzudrehen. So langsam verlier ich die Lust auf Prag und w\u00fcrde am liebsten weiterfahren, aber Suse war noch nie hier und hatte sich einen Abstecher hierher gew\u00fcnscht und so landen wir irgendwann auf dem erstbesten Campingplatz. Von der Moldau bekommen wir allerdings nicht viel zu sehen. Die Aussichtspl\u00e4tze sind f\u00fcr die Wohnmobilfahrer reserviert. Wir als Motorradfahrer werden hinters Toilettenh\u00e4uschen verfrachtet. Nicht sehr viel zufriedener besorgen wir uns am Kiosk ein 24 Stunden Ticket f\u00fcr die Tram und machen uns auf in die Stadt. An der Stra\u00dfenbahnstation dann ein erster Lichtblick. An dem kleinen Kiosk, an dem gerade der Soundcheck f\u00fcr ein kleines Konzertle stattfindet genehmigen wir uns erstmal ein Willkommensbier und ziehen dann weiter in die Innenstadt um uns etwas zu essen zu suchen. Wie so oft stellen wir uns dabei mal wieder recht ungeschickt an. Zuerst m\u00fcssen wir uns orientieren. Verlassen liegt eine Einkaufsstra\u00dfe vor uns und wir bef\u00fcrchten schon, dass wir au\u00dferhalb der Saison da sind und au\u00dfer m McDoof nichts ge\u00f6ffnet hat, aber nach einigen Minuten finden wir dann doch die anderen. Und es sind viele. Zu tausenden durchstreifen sie die Altstadt und dr\u00e4ngen sich in \u00fcberteuerten Restaurants. Einige hundert Meter folgen wir der Masse um dann nicht Richtung Karlsbr\u00fccke abzubiegen sondern unser Gl\u00fcck etwas weiter im ehemaligen J\u00fcdischen Viertel zu versuchen. Zun\u00e4chst landen wir in ein paar dunklen Gassen, nat\u00fcrlich ohne ein einziges Restaurant und der Hunger qu\u00e4lt uns dann doch sch\u00f6n langsam und wir bedauern es schon, den Schottischen Feinkosttempel verschm\u00e4ht zu haben als doch noch ein paar Restaurants auftauchen. Mithilfe unseres W\u00f6rterbuches suchen wir uns vor der T\u00fcr\u00a0 erstmal\u00a0 zusammen, was wir essen k\u00f6nnten um dann drinnen zu erfahren, dass die K\u00fcche leider l\u00e4ngst geschlossen hat. Da die Hunger-Situation jetzt aber langsam kritisch wird sind wir heilfroh, als wir eine kleine Burgerbude finden und ich bestelle mir das gr\u00f6\u00dfte Men\u00fc, das im Angebot ist. Eine Entscheidung die ich nach wenigen Bissen bereue. Trotz meines Hungers sind leider weder Burger noch Pommes besonders schmackhaft, aber immerhin das Bier ist trinkbar, aber diesbez\u00fcglich brauche ich mir in Tschechien auch wirklich keine Sorgen machen.<\/p>\n<p>[singlepic id=2252 w=320 h=240 float=left]Wie viel sich seit meinem letzten Besuch in Prag vor einigen Jahren ge\u00e4ndert hat sollte ich am n\u00e4chsten Tag merken. Die komplette Innenstadt hat sich auf Touristen ausgerichtet und besteht nur noch aus Besuchermassen, \u00fcberteuerten Restaurants und Souveniergesch\u00e4ften. Hatte ich in Machu Picchu noch gedacht, dass dort zu viele Besucher waren so werde ich auf der Karlsbr\u00fccke eines besseren belehrt. Selbst als Oktoberfest erfahrener M\u00fcnchner habe ich hier Probleme vorw\u00e4rts zu kommen und verliere schnell die Lust am Stadtbummel. Mir tun die F\u00fc\u00dfe weh und es ist viel zu hei\u00df, aber bevor wir ein bezahlbares Erfrischungsgetr\u00e4nk finden m\u00fcssen wir erst aus dem ganzen Touri-Schlamassel wieder herausfinden und das dauert. Zus\u00e4tzlich zu den &#8222;normalen&#8220; Urlaubern ist die Stadt, dank des Supercups auch noch von unz\u00e4hligen Bayern-Fans\u00a0 \u00fcberlaufen und so machen wir uns beizeiten auf den Weg zur\u00fcck zum Campingplatz um etwas au\u00dferhalb eine Kneipe zu finden die das Spiel \u00fcbertr\u00e4gt, was uns bei den Fu\u00dfballbegeisterten Tschechen auch nicht schwer f\u00e4llt. Der Raum ist voll und verraucht, ganz hinten an der Wand ist bei ein paar M\u00e4dels noch Platz am Tisch, aber als wir fragen ob wir uns dazu setzen d\u00fcrfen, weisen sie uns mit einem leicht angewiederten Blick ab. Also nehmen wir uns einfach die freien St\u00fchle und setzen uns an den kleinen Tisch daneben, wo wir auch recht schnell mit unserem Tischnachbarn ins Gespr\u00e4ch kommen, der typisch tschechisch recht gesellig und gespr\u00e4chig ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Jahr ist jetzt seit unserer gro\u00dfen Reise durch S\u00fcdamerika vergangen und es ist mal wieder Zeit f\u00fcr einen Urlaub. 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