{"id":2769,"date":"2012-08-15T07:28:57","date_gmt":"2012-08-15T05:28:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.durch-die-welt.de\/?p=2769"},"modified":"2012-08-15T07:28:57","modified_gmt":"2012-08-15T05:28:57","slug":"mindo-el-angel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/mindo-el-angel\/","title":{"rendered":"Mindo &#038; El Angel"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns in Quito auf unserer Dachterasse mal wieder einen ordentlichen Sonnenbrand geholt haben und wir auch von St\u00e4dten vorerst wieder genug haben, zieht es und wieder ins Gr\u00fcne.\u00a0 Am \u00c4quator brauch ich noch ein paar Versuche bis ich f\u00fcr das GPS Bild exakt auf Null stehe und dann geht es auf einer gut ausgebauten kurvigen Stra\u00dfe durchs gr\u00fcne Gebirge runter nach Mindo. Leider sind viele LKWs unterwegs und gerade durch die vielen Kurven gestaltet sich das\u00a0 \u00dcberholen recht schwierig. Andere Verkehrsteilnehmer sind wir garnimmer so recht gew\u00f6hnt. In Mindo k\u00f6nnte man einiges unternehmen, aber wir geniessen nur unser blumiges Luxus Resort und abgesehen von einer kurzen Wanderung gehen wir nicht weiter als bis ins Dorf.<\/p>\n<p>[jj-ngg-jquery-carousel html_id=&#8220;about-jcarousel&#8220; gallery=&#8220;48&#8243; width=&#8220;120&#8243; height=&#8220;120&#8243; visible=&#8220;4&#8243; scroll=&#8220;2&#8243; auto=&#8220;4&#8243; ]<\/p>\n<p>Da uns der Geldautomat nix ausspuckt m\u00fcssen wir unser kleines Paradies wieder verlassen.<br \/>\nUm Quito zu vermeiden suchen wir uns eine Alternativ Route durchs Gebirge. Die f\u00e4ngt auch erst noch ganz gut an, geht dann aber leider bald recht holprig weiter und irgendwann m\u00fcssen wir uns die staubige Gebirgs-Piste mit zahllosen Minen LKWs teilen. Wir schaffen nichtmal die H\u00e4lfte unsrer geplanten Tagesetappe und finden kurz nach Sonnenuntergang noch ein ganz nettes Pl\u00e4tzchen vor einem verlassenen Haus am Rand der Piste.<br \/>\n[singlepic id=1970 w=590 h=430 float=center]<br \/>\nObwohl es in Otavalo einen sch\u00f6nen Markt geben soll, lassen wir die Stadt rechts liegen &#8211; M\u00e4rkte haben wir ja schon einige gesehn die weniger touristisch waren. Wir wollen heute noch in das El Angel Naturreservat. Hier soll es uralte Polylepis W\u00e4lder geben, die an den Herrn der Ringe erinnern. Trotz bescheidener Beschilderung und Regen finden wir die Einfahrt zum Naturpark und freuen uns, da\u00df auch hier, wie \u00fcberall in Ecuador der Eintritt seit Anfang des Jahres kostenlos ist. Einen neu angelegten Wanderweg durch das Paramo soll es auch geben. Wir finden aber nur die Polylepis Lodge mit ihrem Privatwald, allerdings \u00fcbersteigen die 70$ pro Person ein wenig unser Budget. Wir finden zwar kurz darauf eine bizarre\u00a0 Frailejones Landschaft aber keine B\u00e4ume und auch keinen Platz zum \u00dcbernachten.<br \/>\n[singlepic id=1971 w=590 h=430 float=center]<br \/>\nGanz oben auf dem Pass weht ein eiskalter Wind und der Nebel durchn\u00e4sst uns zus\u00e4tzlich.\u00a0 Die Wegweiser an der Kreuzung lassen viel Interpretationsspielraum und so vertrauen wir dem GPS um auf dem k\u00fcrzesten Weg zur n\u00e4chsten Stra\u00dfe zu kommen. Der f\u00fchrt uns dann allerding zuerst einmal steil bergab. \u00dcber etliche grobschottrige Kehren bringen wir wenigstens die kalte Nebelzone schnell hinter uns. Die Piste fordert aber ihren Triut. Suse ist fix und fertig und so schlagen wir bei einsetzendem Regen unser Zelt unmittelbar neben der &#8222;Stra\u00dfe&#8220; auf. Uns ist die ganze Zeit nicht ein Fahrzeug entgegengekommen und so haben wir die Hoffnung, ungest\u00f6rt schlafen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Frohen Mutes machen wir uns am n\u00e4chsten Morgen auf. Laut GPS sind es nur noch 15km zum n\u00e4chsten Dorf und von da ist auch die, hoffentlich geteerte Stra\u00dfe nicht mehr weit.<br \/>\nDer Weg ist l\u00e4ngst nicht mehr so steil und ich muss Suses Motorrad nur einmal \u00fcber eine knifflige Steilstelle fahren. Das Wetter hat sich auch gebessert &#8211; zumindest regnet es nicht mehr und zeitweise zeigt sich sogar die Sonne. Als der Feldweg in eine frisch gschobene, erdige Baustelle \u00fcbergeht machen wir uns schon Hoffnungen dass uns die Stra\u00dfe entgegenkommt. Allerdings haben wir uns da zu fr\u00fch gefreut. Drei Kurven weiter ist Schluss. Nix mehr Stra\u00dfe. An einem Bach enden Baustelle und Feldweg. Hier geht nur noch ein Maultierpfad weiter.<br \/>\n[singlepic id=1980 w=590 h=430 float=center]<br \/>\nIch laufe den Weg eine halbe Stunde entlang, vielleicht isses ja nur ein kurzes St\u00fcck das noch fehlt, aber es ist kein Ende in Sicht und der schmale, teilweise schlammige und felsige Pfad w\u00e4re f\u00fcr Suse kaum zu bew\u00e4ltigen. Also hei\u00dft es umkehren. die ganzen steilen Ger\u00f6llserpentinen wieder nach oben. Das Juhuu! steht Suse ins Gesicht geschrieben. Der Bauer, den wir fragen ob der Maultierpfad nicht doch zu fahren w\u00e4re l\u00e4dt uns noch zu frischem Fladenbrot (Tortilla) und Tee ein und dann geht es den ganzen Mist Weg wieder zur\u00fcck. Nat\u00fcrlich wieder in Regen\u00a0 und Nebel.\u00a0 Selbst die Sonne scheint uns verarschen zu wollen, wie sie sich immer ein paar H\u00fcgel weiter zeigt und wir sie doch nie einholen k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Wetter ist leider auch am n\u00e4chsten Tag nicht besser und erst als wir 2 Stunden an der Grenze warten m\u00fcssen zeigt sich die Sonne wieder. So f\u00e4llt es uns jedenfalls nicht allzuschwer Ecuador zu verlassen.<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns in Quito auf unserer Dachterasse mal wieder einen ordentlichen Sonnenbrand geholt haben und wir auch von St\u00e4dten vorerst wieder genug haben, zieht es und wieder ins Gr\u00fcne.\u00a0 Am \u00c4quator brauch ich noch ein paar Versuche bis ich f\u00fcr das GPS Bild exakt auf Null stehe und dann geht es auf einer gut <a href='https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/mindo-el-angel\/' class='excerpt-more'>[&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13,24],"tags":[],"class_list":["post-2769","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-travelstorys","category-ecuador","category-13-id","category-24-id","post-seq-1","post-parity-odd","meta-position-corners","fix"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2769"}],"version-history":[{"count":60,"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2769\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2849,"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2769\/revisions\/2849"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}