{"id":2705,"date":"2012-08-03T02:37:22","date_gmt":"2012-08-03T00:37:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.durch-die-welt.de\/?p=2705"},"modified":"2015-02-06T15:56:11","modified_gmt":"2015-02-06T14:56:11","slug":"orcas-sind-delfine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/orcas-sind-delfine\/","title":{"rendered":"Orcas sind Delfine!"},"content":{"rendered":"<p>Von Banos wollen wir erstmal wieder nach S\u00fcden nach Guayaquil, der gr\u00f6\u00dften Stadt Ecuadors. Normal w\u00fcrden wir ja\u00a0 einen Bogen um so einen Ballungsraum machen, aber Leonardo, den wir in Patagonien getroffen haben, hat uns zu sich nach Hause eingeladen. Einen kleinen Umweg machen wir aber noch und fahren erstmal durch den Chimborazo Nationalpark, bis fast an den Fu\u00df des gleichnamigen Vulkans.<\/p>\n<p>[singlepic id=1842 w=590 h=430 float=center]<\/p>\n<p>Da die Sonne sich hin und wieder blicken l\u00e4sst, sind die Temperaturen in der H\u00f6he fast ertr\u00e4glich, aber f\u00fcr eine Mittagspause bei dem erfrischenden Wind dann doch zu k\u00fchl. Weiter unten ist es dann w\u00e4rmer, aber ausserhalb der D\u00f6rfer gibt es wieder keine M\u00f6glichkeit am Stra\u00dfenrand stehen zu bleiben und so fahren wir hungrig immer weiter. Der Wind nimmt wieder zu und dann beginnt der Abstieg ins Flachland. Die erste Nebelzone bringen wir noch gut hinter uns, aber dann kondensiert die warme Luft aus den Niederungen derart stark an den letzten Ausl\u00e4ufern der Cordilleren, dass wir bei Sichtweiten unter zehn Meter schnell v\u00f6llig durchn\u00e4sst sind. Visier und Brille sind derart nass und beschlagen,dass wir nur noch im Schrittempo vorw\u00e4rtskommen. Wenigstens wird es immer w\u00e4rmer, so dass wir trotz der N\u00e4sse nichtmehr frieren.<\/p>\n<p>[singlepic id=1843 w=590 h=430 float=center]<br \/>\nDie letzte Stunde bis nach Guayaquil haben wir dann so viel Verkehr auf der Stra\u00dfe wie seit &#8211; wir k\u00f6nnen uns schon garnimmer dran erinnern &#8211; vmtl wie seit Deutschland nimmer. Eine durchgehende Laster und Autokolonne und alle m\u00fcssen sich auf Teufel komm raus gegenseitig \u00fcberholen.<br \/>\nLeonardo hat wenig Zeit f\u00fcr uns, \u00fcberl\u00e4sst uns aber das G\u00e4stezimmer in seiner Penthouse Wohnung und f\u00e4hrt uns am n\u00e4chsten Vormittag kurz durch die Stadt um uns zu zeigen was wir uns alles anschauen sollen. Guayaquil hat ein paar nette Pl\u00e4tze und eine sch\u00f6ne Uferpromenade die bis zu einem der Altstadth\u00fcgel f\u00fchrt, wo sich ein buntes Kneipenviertel etabliert hat.<\/p>\n<p>[singlepic id=1847 w=300 h=245 float=left][singlepic id=1848 w=327 h=400 float=]<\/p>\n<p>Zum Abschluss gibts obendrein noch ein Open Air Konzert auf der Promenade. Leider treffen die Metall Nachwuchsbands weder unseren Geschmack noch sind sie besonders gut und zu allem \u00dcberfluss gibts nichtmal Bier. Lediglich ein paar fliegende Wasser und Eisverk\u00e4ufer und eine Handvoll Kuttentr\u00e4ger teilen sich mit uns den Platz und so nehmen wir uns nach einem langen Wandertag durch die Stadt ein Taxi zur\u00fcck und landen trotz gro\u00dfer Restaurant und Kneipenauswahl letztendlich wieder beim Shawarma Stand ums Eck.<\/p>\n<p>Nach l\u00e4ngerer Abstinenz fahren wir wieder an die K\u00fcste. In Argentinien haben wir sie verpasst aber in Peru sind wir rechtzeitig zur Wal-Saison und so suchen wir uns nach einer angenehmen Fahrt entlang der K\u00fcste in Puerto Lopez eine Unterkunft und buchen uns ein Whale-Waching f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen. Die offiziellen Anbieter haben alle einen lizensierten Nationalpark Guide an Bord und verlangen einen Einheitspreis, der aber kurz vor Feierabend verhandelbar ist.<br \/>\nZur geplanten Abfahrtszeit ist allerdings von unserem Boot dann weit und breit nix zu sehn und so haben wir noch genug Zeit um aus unserem Loch auszuchecken. Trotzdem wir einige Hostals angeschaut hatten, haben wir uns f\u00fcr das Verkehrte entschieden und Nachts nicht besonders gut geschlafen. Die\u00a0 morgens pl\u00f6tzlich recht unfreundliche Wirtin will dann auch noch eine Parkgeb\u00fchr, wenn wir l\u00e4nger als bis 12 Uhr\u00a0 bei Ihr hinterm H\u00fchnerstall parken. Da unsre Tour versp\u00e4tet anf\u00e4ngt, w\u00fcrd das ned reichen und so lassen wir die Motorr\u00e4der an der Plaza vor dem B\u00fcro unseres Tour Veranstalters stehen.<br \/>\nDie Wale sind heute faul. Wir bekommen zwar einige, auch recht nah zu Gesicht, aber nur die R\u00fccken und Schwanzflosse. In Puerto Lopez sind die Wale eigentlich f\u00fcr ihre akrobatischen Spr\u00fcnge bekannt, aber heute wollen sie ned so recht und etwas gr\u00f6\u00dfer hatte ich mir die Viecher eigentlich auch vorgestellt. So wirken sie halt wie gro\u00dfe Delfine, zu denen unser Guide \u00fcbrigens auch Orcas z\u00e4hlt, da diese, genau wie Delfine Z\u00e4hne und keine Barten wie Wale, haben.<br \/>\n[singlepic id=1852 w=590 h=430 float=none]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem sich alle m\u00fcde fotografiert haben machen wir noch einen kleinen Badestop in einer Bucht. Schnorcheln steht auf dem Programm, aber f\u00fcr die ganze Gruppe gibt es nur zwei oder drei paar Flossen und auch l\u00e4ngst nicht genug Masken und Schnorchel und so gehe ich erstmal leer aus und muss dann auch noch zusehen wie es sich drei der Schnorchler am Strand bequem machen. Penner! Irgendwann kommen aber die ersten zur\u00fcck an Bord und ich bekomme sogar noch Flossen ab.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir ja heute noch weiter, aber da es etwas sp\u00e4ter als geplant geworden ist suchen wir uns noch ein neues Hostal mit einer netteren Wirtin und lassen nach einem exklusiven Abendessen den Tag noch an einer der Strandbars ausklingen. Das Hostal ist zwar besser, aber gut schlafen kann ich wieder nicht. Zu oft klopft mitten in der Nacht jemand an der Eingangst\u00fcr, die direkt neben unserem Zimmer liegt. Einmal m\u00fcssen wir unser Gep\u00e4ck ned in den 3. Stock schleppen &#8211; auch wieder nix.<\/p>\n\n<p>Nachtrag:<br \/>\nObwohl Puerto Lopez ein reiner Touristen Ort mit zahlreichen Souvenier-Buden ist werde ich auch hier bei meiner Suche nach einem Panama Hut nicht f\u00fcndig und dabei steht doch in unserem Reisef\u00fchrer dass es diese H\u00fcte \u00fcberall in Ecuador geben w\u00fcrde&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Banos wollen wir erstmal wieder nach S\u00fcden nach Guayaquil, der gr\u00f6\u00dften Stadt Ecuadors. Normal w\u00fcrden wir ja\u00a0 einen Bogen um so einen Ballungsraum machen, aber Leonardo, den wir in Patagonien getroffen haben, hat uns zu sich nach Hause eingeladen. 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