{"id":2520,"date":"2012-06-18T09:46:58","date_gmt":"2012-06-18T11:46:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.durch-die-welt.de\/?p=2520"},"modified":"2012-06-13T22:51:08","modified_gmt":"2012-06-14T00:51:08","slug":"durchs-peruanische-hochland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/durchs-peruanische-hochland\/","title":{"rendered":"Durchs peruanische Hochland"},"content":{"rendered":"<p>Gern w\u00e4ren wir noch etwas l\u00e4nger im paradiesischen Camping Cola de Mono zwischen Bananenpalmen, Kaffee- und Kakaob\u00e4umen geblieben, aber die blutsaugenden Sandfliegen lassen uns keine Ruhe. Insektensprays haben auf die kleinen Biester kaum eine Wirkung und der Geheimtip der Einheimischen, sich mit Schampoo einreiben, war auch keine Dauerl\u00f6sung. \u00dcber den Abra Malaga erwischt uns auf dem R\u00fcckweg ins Heilige Tal der Inca diesmal leider ein Regenschauer, der auf der Passh\u00f6he in Schnee \u00fcbergeht. Bei der K\u00e4lte und der nassen Stra\u00dfe kommt diesmal nur eingeschr\u00e4nkter Fahrspass auf. In Urubamba lassen wir uns f\u00fcr zwei N\u00e4chte auf einem idyllischen &#8222;Garten-Campingplatz&#8220; nieder und legen einen Waschtag ein. Das Wetter ist bew\u00f6lkt und nachts regnet es immer wieder &#8211; ungew\u00f6hnlich f\u00fcr diese Jahreszeit. Trotz leichten Nieselregens machen wir einen Abstecher zu den Salinen, die hier seit der Pr\u00e4 Inca Zeit in Betrieb sind.<\/p>\n<p>[singlepic id=1739 w=590 h=430 float=center]<\/p>\n<p>F\u00fcr die 850 km durchs peruanische Hinterland nach Huancayo haben wir 3-4 Tage veranschlagt. Damit haben wir uns aber ordentlich versch\u00e4tzt. Die Strecke ist nur etwa zur H\u00e4lfte asphaltiert und f\u00fchrt \u00fcber 5 hohe P\u00e4sse, die sich stundenlang die Berge emporwinden. Wir treffen nur hin und wieder auf andere Verkehrsteilnehmer und auch kaum noch auf Siedlungen. Endlich sind wir im richtigen Peru angekommen. Die Landschaft ist abwechslungreich und das Motorradfahren macht Spass. Die Tage sind kurz. Morgens kommen wir nicht vor 8 aus dem Zelt. Davor ist es meist noch zu schattig und abends fahren wir bis zum letzten Tageslicht bis wir einen geeigneten Zeltplatz finden. Um 6 ist es bereits finster. Trotzdem schaffen wir pro Tag meist nicht mehr als 150 &#8211; 200km. In Andahuaylas versuchen wir eine Herberge f\u00fcr die Nacht zu finden, geben aber nach 15km und fast 2 Stunden entnervt auf. Entweder zu teuer oder ohne Motorradparkplatz. Bei Nacht fahren wir noch weiter bis Talavera wo wir neben einem Hospedaje unsere Motorr\u00e4der bei einem freundlichen Nachbarn im Hof parken d\u00fcrfen. Das s\u00f6hnt uns wieder etwas aus. Da wir in Puno schon sehr lecker chinesich essen waren, die China Restaurants heissen hier \u00fcbrigens &#8222;Chifa&#8220;, versuchen wir auch den Chinesen am Plaza. Leider ist der diesmal einheimische Koch nicht ganz so kochkundig wie sein chinesischer Kollege in Puno und so verziehen wir uns bald in\u00a0 unser Zimmer. Es ist saukalt. Hier scheint trotz der K\u00e4lte nirgends geheizt zu werden. Die Matratze ist bretthart, da sie bis auf den Lattenrost durchgelegen ist und w\u00e4hrend wir noch angezogen versuchen, unter den 3 schweren Decken etwas warm zu werden, h\u00fcpft fr\u00f6hlich ein Floh \u00fcber die Tagesdecke. Das hat uns gerade noch gefehlt, aber uns f\u00e4llt nach 2 1\/2 Stunden Suche keine Alternative ein. Da wir eh noch unter den juckenden Sandfliegen &#8211; Bissen leiden, k\u00f6nnen wir am n\u00e4chsten Tag auch nicht feststellen ob sich der Floh an uns vergangen hat.<br \/>\nDie n\u00e4chsten N\u00e4chte verbringen wir wieder in unserem Zelt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/wp-content\/gallery\/das-peruanische-hochland\/peru-17.jpg?i=1654476469\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" \/><\/p>\n<p>Auf den P\u00e4ssen finden wir auf den letzten Dr\u00fccker zwar immer tolle Schlafpl\u00e4tze, daf\u00fcr ist es in der gro\u00dfen H\u00f6he nachts saukalt. der letzte Teil der Strecke f\u00fchrt am Rio Mantanado entlang. Auf der Karte schaut es aus als w\u00fcrde die Stra\u00dfe immer direkt am Fluss entlang f\u00fchren. Tut sie auch, allerdings teilweise recht spektakul\u00e4r hunderte Meter weiter oben am Hang! Hier tun wir uns besonders schwer einen passenden, nicht komplett verm\u00fcllten \u00dcbernachtungsplatz zu finden, daf\u00fcr ist es nicht so eisig kalt wie die N\u00e4chte davor.<br \/>\nEinen Tag sp\u00e4ter als geplant erreichen wir schliesslich Huancayo, wo wir f\u00fcr ein paar Tage bei Maja und Rodrigo unterkommen.<\/p>\n<p>[slideshow id=39]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gern w\u00e4ren wir noch etwas l\u00e4nger im paradiesischen Camping Cola de Mono zwischen Bananenpalmen, Kaffee- und Kakaob\u00e4umen geblieben, aber die blutsaugenden Sandfliegen lassen uns keine Ruhe. 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