{"id":1770,"date":"2011-12-05T23:03:33","date_gmt":"2011-12-06T01:03:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.durch-die-welt.de\/?p=1770"},"modified":"2012-11-15T04:55:06","modified_gmt":"2012-11-15T03:55:06","slug":"von-merlo-nach-patagonien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/index.php\/von-merlo-nach-patagonien\/","title":{"rendered":"Von Merlo nach Patagonien"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns in Merlo einen schicken kleinen Sonnenbrand abgeholt haben, kanns weiter Richtung Westen gehen. Nach ner etwas l\u00e4ngeren Shoppingtour hat Axel jetzt auch endlich einen Matebecher inkl. Bombilla und wie sich sp\u00e4ter rausstellt einen ziemlich wiederlichen Mate-Tee.<\/p>\n<p>Es geht \u00fcber weiterhin sehr nette Str\u00e4\u00dfle durchs Gebirge. Abends rei\u00dft mir ca. 150m vorm Campingplatz der Kupplungszug. Zum Gl\u00fcck geht\u2019s bis zum Camping fast nur noch bergab, sodass ich den Zug net auf der Stra\u00dfe tauschen muss.<\/p>\n<p>Tags drauf wollen wir zum Parque Nacional de las Quijadas. Vormittags fahren wir noch \u00fcber eine ganz neue gigantische Asphaltstra\u00dfe durch die Berge, die au\u00dfer uns niemand benutzt. Hier wohnt auch niemand; f\u00fcr wen die Stra\u00dfe gebaut wurde, bleibt ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-center aligncenter\" src=\"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/wp-content\/gallery\/mendoza-san-rafael\/mendoza23.jpg\" alt=\"sierra de san luis\" width=\"560\" height=\"420\" \/><\/p>\n<p>Leider erwischen wir sp\u00e4ter einen Weg ganz anderer Qualit\u00e4t. Auf einer f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse tief verspurten Sandpiste hauts mich innerhalb von 3km 4 Mal hin. Ich kann Axels gut gemeinte Ratschl\u00e4ge (\u201eSand geht nur mit Gas geben! Wenn Geschwindigkeit net hilft, hilft mehr Geschwindigkeit\u201c) leider nicht umsetzen, meine Gashand weigert sich. Und so liege ich nach fast jedem panischen Versuch anzuhalten wieder im Sand. Dummerweise ist die ganze Anstrengung auch noch umsonst, der Nationalpark lohnt sich sowas von gar nicht. Zum Gl\u00fcck treffen wir nach 18 Uhr ein, sodass niemand mehr am Kassenh\u00e4uschen sitzt und wir wenigstens die 40 Pesos (ca. 7\u20ac) Eintritt pro Nase sparen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" src=\"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/wp-content\/gallery\/mendoza-san-rafael\/mendoza24.jpg\" alt=\"tote Kuh\" width=\"280\" height=\"199\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-right alignright\" src=\"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/wp-content\/gallery\/mendoza-san-rafael\/sandpiste.jpg\" alt=\"sandpiste\" width=\"280\" height=\"199\" \/><\/p>\n<p>S\u00fcdlich von San Rafael nehmen wir den Ca\u00f1\u00f3n del Atuel mit, der in zig verschiedenen Farben leuchtet. Dieser \u201eUmweg\u201c lohnt sich wirklich! Die ersten Kilometer sind zwar ziemlich touristisch aber trotzdem sch\u00f6n. Ab dem Beginn der Schotterstra\u00dfe hat man den Ca\u00f1\u00f3n dann fast f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Kurz vor El Nihuil fang ich mir den ersten Platten der Reise ein. Axel bringt den Reifen zur Gomer\u00eda, wo der gute Mann mindestens 4 Dornen rausoperiert. Diese d\u00e4mlichen Dornb\u00fcsche und &#8211; b\u00e4ume wachsen hier echt \u00fcberall. Wir haben schon den Verdacht, dass die Besitzer der Gomer\u00edas das Zeug massenhaft anbauen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none alignleft\" src=\"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/wp-content\/gallery\/mendoza-san-rafael\/mendoza32.jpg\" alt=\"Atuel Canyo\" width=\"280\" height=\"199\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none alignright\" src=\"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/wp-content\/gallery\/mendoza-san-rafael\/mendoza38.jpg\" alt=\"1. Platten\" width=\"280\" height=\"199\" \/><\/p>\n<p>Nach einem \u201ekurzen\u201c St\u00fcck der legend\u00e4ren Ruta 40 (nur 630km) biegen wir ab Richtung Lago Alumin\u00e9. In diesem Seengebiet l\u00e4sst sich herrlich zelten. Wir geben die Suche leider zu fr\u00fch auf und nehmen nen Campingplatz. Nur wenige Kilometer weiter sehen wir am n\u00e4chsten Tag sch\u00f6ne Pl\u00e4tze am Fluss. In Alumin\u00e9 (der Stadt) treffen wir Norbert und Ute aus L\u00f6rrach, die mit zwei F650 unterwegs sind. Ute hat erst letztes Jahr extra f\u00fcr diese Reise den F\u00fchrerschein gemacht! Wir fahren zusammen zum Lago Quill\u00e9n, wo wir im P.N. Lan\u00edn einen herrlichen Camping direkt am See mit Ausblick auf den Volcano Lan\u00edn finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-center aligncenter\" src=\"https:\/\/www.durch-die-welt.de\/wp-content\/gallery\/mendoza-san-rafael\/mendoza42.jpg\" alt=\"Volcano Lanin\" width=\"560\" height=\"420\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Norbert und Ute noch zum Wandern bleiben, fahren wir weiter nach San Mart\u00edn de los Andes, wo wir <a title=\"Ingos und Melis Guesthouse\" href=\"http:\/\/www.refugio-melingo.com\">Ingo und Melanie<\/a> besuchen wollen. Die beiden sind vor ca. 3 Jahren ausgewandert um hier ein Hostel zu er\u00f6ffnen und Mountainbiketouren, Massagen etc. anzubieten. Ein echt nettes H\u00e4uschen haben sich die beiden zugelegt und sch\u00f6n ausgebaut. Diesen Luxus g\u00f6nnen wir uns f\u00fcr 2 N\u00e4chte, damit wir auch mal unsere Internetseite aktualisieren und Fotos aufm Server sichern k\u00f6nnen. Ingo und Meli haben wie die meisten hier in der Gegend unter dem Vulkan Puyehue bzw. seiner Asche zu leiden, da diese schon die letzte Wintersaison ausfallen lie\u00df und jetzt auch noch droht, den Sommer zu versauen. Besonders hart hat es aber die Gegend um La Angostura getroffen, wo die Asche z.T. noch meterhoch liegt und zu hunderttausenden die Viecher umbringt.<\/p>\n<p>Da fast die gesamte Ruta De Los Siete Lagos betroffen ist, fahren wir \u00fcber den Paso C\u00f3rdoba zur Ruta 40. Die erste sandige Kurve erwischt mich unvorbereitet (da das gerade entgegengekommene Auto eine beachtliche Staubfahne hinterlassen hat) und so schmei\u00dfts mich mal wieder, was meine Liebe zu Sand wieder aufflammen l\u00e4sst. Trotz schissriger Weiterfahrt erreichen wir aber die Ruta 40 ohne weitere gr\u00f6\u00dfere Probleme. Diese Strecke w\u00e4re eigentlich sehr sch\u00f6n, leider macht auch hier die Asche die Luft sehr dunstig, sodass die Sicht mehr als schlecht ist.<\/p>\n<p>In Bariloche angekommen, treffen wir erstmal Marcos aus Brasilien\/Australien und wenige Minuten sp\u00e4ter kommt uns zuf\u00e4llig Klaus entgegen, der f\u00fcr Overcross Motorradreisen in Argentinien durchf\u00fchrt und der uns suchen gekommen ist nachdem wir schon sp\u00e4t dran sind. Nachdem wir bei Klaus im Garten zelten k\u00f6nnen, f\u00e4hrt Axel am n\u00e4chsten Tag mit ihm nach Bolson um 2 nagelneue Kawasakis KLR 650 einzufahren, die 2 Tage sp\u00e4ter auf <a title=\"Motorradtour nach Ushuaia\" href=\"http:\/\/www.overcross.com\/de\/tour\/view\/id\/300\" target=\"_blank\">Tour nach Ushuaia<\/a> gehen sollen.<\/p>\n<p>[slideshow id=17]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns in Merlo einen schicken kleinen Sonnenbrand abgeholt haben, kanns weiter Richtung Westen gehen. Nach ner etwas l\u00e4ngeren Shoppingtour hat Axel jetzt auch endlich einen Matebecher inkl. Bombilla und wie sich sp\u00e4ter rausstellt einen ziemlich wiederlichen Mate-Tee. Es geht \u00fcber weiterhin sehr nette Str\u00e4\u00dfle durchs Gebirge. 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